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3. Frankfurter Greffelründsche

Sonntag, 6 Uhr morgens. Eine Gruppe schlafloser Radfahrer versammelt sich unter einer Brücke mitten in Frankfurt am Main, um das 2. Frankfurter Greffelründsche in Angriff zu nehmen – bereits ein moderner Klassiker.

303 Kilometer irrsinniger Singletracks, Greffel, Fußwege, Brücken, Alleen und Abschnitte, die jeder Kategorisierung trotzen, zusammengesetzt zu einem Etwas, das sich wie ein Fiebertraum anfühlt. In einem Moment fährst du einen Singletrack, der sich durch ein Waldstück windet, dann spuckt es dich auf eine sandige Baustelle aus, zurück auf Schotter; du navigierst dich durch ein Labyrinth aus Kleingärten, Zäunen und Parks, bevor du wieder auf zugewachsenen Trampelpfaden landest.

Du fährst weit und verlässt dennoch kaum die Stadt. Es gibt wenig Asphalt, dafür unzählige Richtungswechsel und es wird nie langweilig. Keine Chance mal durchzuatmen. Ein bisschen von allem. Und zwar viel davon. Die Skyline ständig im Blick aus allen Richtungen, wenn man sie am wenigsten erwartet. Im Hintergrund der Taunus und jede Menge Autobahnen. Bis du dann völlig die Orientierung verlierst.

Aber es ist egal, folge einfach dem Zickzack auf deinem Radcomputer. Schalte deine Vernunft aus und entscheide dich, blind der Route zu folgen. Ich verspreche, sie bringt dich an Orte von denen du nicht wusstest, dass sie existieren. Die Definition von RIDE EVERYWHERE. Obwohl es nicht um die Zielankunft, sondern die Strecke an sich geht, fühlt es sich schon verdammt besonders an, nach 20 Stunden im Sattel in’s Herz der Stadt Frankfurt zurückzukehren. Als ob du dann etwas über die Stadt weißt, wie sonst kein anderer.

Danke für diesen Höllenritt.

Jesko von Werthern (15.10.2019)
frei aus dem Englischen übersetzt

Tage

Stunden

Minuten

Sekunden

Startzeit
Sonntag, den 26. April 2020, 6 Uhr morgens
Startort
Unterhalb der Ignatz-Bubis-Brücke, direkt am Main, auf Sachsenhäuser Seite
Strecke
303 km mit etwa 2.000 Höhenmeter. Die Route wird vor dem Start per Email als GPX-Datei und Komoot-Link zur Verfügung gestellt. Für die Navigation muss jeder Starter selber sorgen. Infos zur Route hier.
Modus
Selbstversorger (keine private Hilfe), wahlweise als Einzelstarter oder im Zweierteam (beide Starter bewältigen die gesamte Strecke gemeinsam).
Teilnehmerlimit
99 Fahrer inkl. Fahrer der Zweierteams
Tracking
Verpflichtendes (kostenloses) Live-Tracking mit SpotWalla & kompatibler Smartphone-App.
Startgebühr
Keine, jedoch kann gern hier eine kleine Spende hinterlassen werden, die der Veranstaltung zu Gute kommt.

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