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Von Ende April…

Viel ist passiert am letzten Aprilwochenende. Insgesamt 11 Fahrer haben sich vom 23. bis 27.04. Corona-konform – also maximal zu zweit – auf die verzwickte Route des Greffelründsche gewagt. Hier der Bericht.

Georg & Christoph

Georg, bereits Finisher des 2. Frankfurter Greffelründsche und Abteilungsleiter der Eintracht-Frankfurt-Triathlonabteilung, hat sich zusammen mit Vereinskollege Christoph auf den Weg gemacht. Souverän haben die beiden nicht nur weniger als 16 Stunden gebraucht, sondern noch viele richtig schöne Fotos mitgebracht, die es noch reichlich zu sehen geben wird.

Pete

Pete kündigte mir vorher an, ich würde ihn wahrscheinlich für verrückt halten, da er das Greffelründsche mit dem Taunustaler CX kombinieren würde, um so auf etwa 522 km zu kommen. Nichts anderes habe ich jedoch erwartet, nachdem ich ihn in der Vergangenheit schon bei anderen Events wie Bikepacking Trans Germany 2019 verfolgt habe, oder ihn auf Strava regelmäßig nach 20 Uhr in den Taunus und das Wispertal fahren sehe.

Natürlich hat er es vollbracht. 37 Stunden, 523 Kilometer, 6.456 Höhenmeter ohne Schlaf, zu sehen auf Strava und bald auch mit Bericht auf seiner Website. Die Greffelründsche-Finisherliste spiegelt diese beeindruckende Leistung natürlich nicht ganz wider.

Carsten

Carsten hat ebenso wie Pete einen anderen Einstiegspunkt gewählt. Vollständig beendet hat er die Route zwar nicht, jedoch ebenfalls mehr als ordentliche 265 Kilometer hinter sich gebracht und dabei nicht nur einen tollen Bericht, sondern noch dazu einen Film produziert.

Anton & Florian

Dass Anton Fahrrad fahren kann musste er nicht beweisen. Über 300 km Gravel waren allerdings auch für ihn neu. Technikpannen und andere Hindernisse, auch eine Flasche voll Raki konnten ihn nicht am Finish hindern. Ein, zwei Abstecher auf an der Strecke gelegene Pumptracks waren auch noch drin! Ein Nettoschnitt von 22,4 km/h ist ebenfalls beeindruckend. Was er dabei noch so erlebt hat seht ihr hier.

Für etwa 160 Kilometer wurde er noch von Florian begleitet, der inklusive Heimweg immerhin 200 km auf dem Radcomputer stehen hatte.

Bernd

Bernd alias “Schleichi” hat als ehemaliger Frankfurter die kleine Stadtrundfahrt besonders genossen, ging es doch u.a. auch durch seine ehemalige Heimat Harheim. Viele Worte muss ich gar nicht verlieren, da es von ihm einen weiteren 1A Bericht auf seiner Website gibt. Und nein, die Berichte sind nicht gekauft! 🙂

Joachim & Andreas

Joachim und Andreas aus dem nahen Hofheim am Taunus – Triathleten des SG Frankfurt-Nied – haben sich zu zweit bereits um kurz nach 4 Uhr auf die Strecke gemacht und haben es nach 19 Stunden um 23 Uhr in’s Ziel geschafft. Eine richtig starke Leistung!

Leider hat Joachims Garmin die Route wohl an vielen Stellen verändert, so dass die Abweichungen recht groß waren. Das hat die Route zwar nur minimal verkürzt und schmälert kaum die Leistung, schreit aber nach einer Wiederholung! 😉

Frank & Vincent

Frank und Vincent haben sich zu zweit von Höchst auf die Strecke begeben und richtig Gas gegeben. Leider konnten beide die Runde nicht beenden. Nachdem Frank bei Kilometer 190 nach Unfall mit Schultereckgelenksprengung die Fahrt an der BGU beendet hat (gute Besserung!) war bei Vincent die Luft auch raus, so dass er einige Kilometer später ebenfalls die Heimfahrt angetreten hat.

Frank erholt sich gut und Vincent hat einen neuen Versuch bereits angekündigt. Das können die beiden natürlich so nicht auf sich sitzen lassen!

Matthias

Zu guter Letzt Matthias. Kein ganz unbeschriebenes Blatt. Gewinner des Red Bull Trans Siberian Extreme gemeinsam mit Martin Temmen (schöner Artikel hier) und im letzten Jahr beim BTG starker Vierter. Wahlweise auf dem Rennrad oder auf dem MTB richtig stark unterwegs. Für das Greffelründsche wählte er sein Material lieber schnell als komfortabel (siehe Foto) und bewältigte die Strecke damit in 13 Stunden und 24 Minuten! In so kurzer Zeit hat es bisher niemand vor ihm geschafft.

Dirk beim Greffelründsche 2020

Dirk hat als 7. Fahrer in diesem Jahr das Greffelründsche in Angriff genommen. Dabei hat er ausschließlich mit dem Handy navigiert und aufgezeichnet, wertvollen Akku für dieses tolle Video geopfert und konnte mangels Strom wenige Kilometer vor Ziel nicht mehr der Route folgen. Damit ist es “offiziell” leider ein DNF nach 296 km. Geschafft hätte er es natürlich, daher trotzdem herzlichen Glückwunsch und vieeelen Dank für das Video!

Frankfurter Greffelründsche 2020

Lange war es hier still um das Greffelründsche, nun gibt es endlich mal wieder was Neues.

Heimlich, still und leise ist aus dem 3. Frankfurter Greffelründsche, das Ende April stattgefunden hätte, das “Frankfurter Greffelründsche (2020)” geworden. Nun nicht mehr mit gemeinsamem Start, sondern im “offenen” Modus, mit beliebigem Startdatum. Jeder kann sich also registrieren, bekommt dann die Route und kann losfahren wann sie oder er möchte. Das haben auch bereits vier Fahrer getan, davon haben zwei gefinisht! Einmal Greffelründsche-Neuling Christian B. und auch wieder “Greffelründsche-Veteran” Alex, diesmal durch die Nacht und mit schlechterer Streckenkenntnis. Beeindruckende Leistungen mal wieder! Noch dazu gibt es mal wieder schöne Aufnahmen von Alex, hier zu sehen. Danke Alex!

Frohes Neues Greffel-Jahr!

Das Greffelründsche wünscht etwas verspätet allen Mitbürgern, insbesondere allen Greffelern ein Frohes Neues Jahr! Hoffentlich seid Ihr alle gut reingerutscht, nicht im wörtlichen Sinne natürlich :-).

Ich freue mich über bereits hammermäßige 54 Anmeldungen! Wird ja richtig voll unter der Brücke (und auf der Strecke). Eine immer topaktuelle Meldeliste findet ihr wie gehabt hier. Schön bunt kann man nun das Geschlecht erkennen (es sind immerhin schon 4 Mal so viele Frauen wie zuvor gemeldet), Stadtwappen und Länderflaggen sehen und eine Suchfunktion nutzen. Z.B. kann man so alle Lokalmatadore aus Frankfurt erkennen.

Außerdem gibt es eine neue Statistik-Seite. Ist zwar noch nicht so umfangreich, aber das kann ja noch werden!

Ich möchte den Jahresbeginn auch noch nutzen, um auf eine Spendenaktion von Greffelründsche-Teilnehmer Johannes Lips aufmerksam zu machen. Für den Kampf gegen die Krankheit ALS gibt es für 20€ + Versand ein Paar Socken, der Erlös geht komplett an DZNE (Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen) oder DGM (Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V.).

Infos dazu auf Instagram oder mittels Email an johannes.lips@gmail.com.

Und nun noch viel Spaß beim Stöbern auf www.greffelruendsche.de, anmelden und weitersagen!

Euer Ken

Frohes Neues Greffel-Jahr!

Es wird geschraubt.

Werkzeug für „kleine“ Reparaturen liegt auf der Strecke bereit. Und auch an der Website wird ständig geschraubt. Vieles wird nur schöner, die Anmeldung ist dagegen nagelneu und ermöglicht den Teilnehmern nun jederzeit selbst die Daten zu ändern. Also schaut euch doch mal um!

(Vor)Anmeldung geöffnet!

Die Voranmeldung für das 3. Frankfurter Greffelründsche ist geöffnet. Es findet am Sonntag, den 26.04.2020 statt und wird wieder um 6 Uhr morgens starten. Die Route wird weiterhin 303 km lang sein, diesmal jedoch gegen den Uhrzeigersinn gehen. Infos und Anmeldung hier.

Wer wird sich diesmal in die Finisherliste eintragen können? 8 Personen haben es bisher nur geschafft!

Bericht von #6 Jesko

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Sunday 6 am, insomniac cyclists conspire under a bridge in central Frankfurt to take on the second @greffelruendsche, already a modern classic. 303 kilometers of mind boggling single track, gravel roads, footpaths, bridges, alleys and tracks that defy any categorization stitched together into what feels like some kind of fever dream. One moment you're riding winding single track in the woods, then spat out onto a sandy construction site, back onto gravel, navigate through a maze of gardens and fences and parks before weaving back onto overgrown dirt tracks. You ride so far and yet never leave the city. There's hardly any tarmac, countless changes of directions and it never gets boring or gives you a chance to breath. You get a bit of everything. And a lot of it. The skyline keeps appearing in all possible directions when you least expect it, so do the Taunus hills and other landmarks until you completely lose track of where you are. And it doesn't matter, just follow the squiggly line in front of you. You have to let go of common sense and decide to trust that line, I promise it takes you to places you never knew existed. The definition of ride everywhere. While it's not about the finish line but the track itself, riding the last kilometers back into the city's heart after 20 hours on the bike feels pretty damn special. As if you know something about the city that nobody else does. Thank you for one hell of a ride @kenkanuma www.greffelruendsche.de #greffelruendsche #rideeverywhere #outallday #exploreyourfrontyard

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